MOTHSALING - AMERICAS CUP FEELING FÜR ZUHAUSE ODER: DON´T TOUCH MY FOILS!

„Du, Danke. Aber die nehm` ich lieber selbst!“, höre ich verdutzt, als ich Franzi, unserer frischgebackenen EXPEDITION MARKE Teamathletin, frühmorgens bei der Vorbereitung ihrer Motte für ein Kundenshooting helfen und ihr dazu ein paar längliche Karbonfinnen hinterhertragen will.

Motte?, fragt ihr. Ja, Motte – ein neuartiges Segelboot, leicht wie ein Lufthauch und so feinfühlig wie ein Insekt im Wind. Eine Motte eben. Das Besondere: Nur bei ausreichend Beaufort macht das „Mothsailing“ eigentlich so richtig Spaß. Denn dann hebt sich das nur 35 Kilo schwere und etwas über drei Meter lange Karbonboot mit einem Mal aus dem Wasser, um fortan wie ein Sprinter auf Stelzen darüber hinweg zu gleiten.

Damit dieses Fliegen jedoch bestmöglich funktioniert und Franzi damit erfolgreich an internationalen Wettkämpfen teilnehmen kann, müssen die „Stelzen“ – Foils genannte, senkrechte Schwerter – allerdings präzise geschliffen, stets sauber und top ausgerichtet sein. „Manche Segler fassen die Dinger sogar nur mit Handschuhen an, um störende Fettfilme auf der Oberfläche zu vermeiden“, erfahre ich erstaunt und verstehe, warum ich als Nichtsegler lieber meine Finger davon lassen sollte.

Wenig später ist es dann soweit. Foilend – also im vollen Speed etwa einen halben Meter über dem Wasser gleitend – rast Franzi mit ihrer Motte am Gummiboot unserer Shootingcrew vorbei und grinst. Das scheint einen Heidenspaß zu machen, denke ich und muss dabei spontan an die riesigen und futuristischen Kohlefaser-Katamarane des America Cups denken. Wobei die in meinen Augen einen entscheidenden Nachteil haben: Sie kosten ein Vielfaches, man kann sie nicht alleine segeln und sie passen nicht auf den Starnberger See, direkt vor der Haustüre.

Franzi ist das Gesicht unserer neuen Kampagne für den Kunden BMK, ein Electronic Manufacturing Unternehmen. Mehr dazu demnächst.

Faszination Mothsailing – ein Video von Yacht TV.

EXPEDITION MARKE AUF INSTAGRAM